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 Bitte an die Eltern

Wichtige Punkte für mich als Tagesmutti sind

Pünktlichkeit

Beachten Sie bitte, daß die Bring- und Abholzeiten so gut es geht eingehalten werden. Auch möchte ich darauf hinweisen, daß abholen des Kindes nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Ich als Tagesmutti habe noch eine eigene Familie um die ich mich kümmern muß.  Gerade Tagesmütter mit mehreren kleinen Kindern haben oft Probleme z.B. einkaufen zu gehen, Arztbesuche wahrzunehmen usw.  So kann es zu Konflikten kommen, wenn die Eltern frei über die Zeit der Tagesmutter bestimmen. Darum  ist für eine zufriedenstellende Betreuung beiderseits Pünktlichkeit - sowohl beim Bringen, als auch beim Abholen sehr wichtig. Vor allem, kostet es Sie nur einen kurzen Anruf , wenn unvorhersehbare Änderungen (z.B. Verschlafen, oder plötzliche Krankheit des Kindes, Stau etc.) auftreten.

Vertrauen:

Die Eltern sollten der Tagesmutti gegenüber absolutes Vertrauen entgegenbringen. Zwar sollten die Gepflogenheiten in den Familien beiderseitig geklärt werden, aber man sollte es, als Eltern unterlassen, der Tagesmutti Vorschriften zu machen.

Wenn man sich als Elternteil unsicher ist über die Fremdbetreuung des eigenen Kindes, sollte man noch einmal überdenken, ob man selbst bereit ist, sein Kind in ein Betreuungsverhältnis zu geben.

Toleranz:

Ebenfalls ein wichtiger Bestandteil ist Toleranz, die vor allem von Seiten der Eltern bezüglich des Verhältnisses vom Kind zur Tagesmutter entgegengebracht werden muss. So werden einzelne Dinge bei der Tagesmutter anders gehandhabt als zu Hause und das Kind wird sich so auch anders als zu Hause verhalten. Kinder sind in diesem Bezug sehr flexibel und erkennen schnell, was in welcher Familie, wie abläuft.

Abgeben von schreienden Kindern:

Manche Kinder fangen bei der Abgabe zu schreien oder weinen an. Oft ist dies jedoch ein kleines Machtspiel der Kinder, denn jedes Kind merkt, wenn die Eltern ein schlechtes Gewissen dem Kind gegenüber haben. Viele Kinder benutzen dies dann und es entwickelt sich regelrecht zu Abgaberitualen, welche sich oft monatelang hinziehen können. Sobald das Kind die Mutter oder den Vater nicht mehr sieht, ist das Weinen vorbei und das Kind wechselt zum Alltag über, das bedeutet, das Kind lacht wieder, spielt mit den anderen Kindern oder läuft zum Frühstückstisch und möchte sein Frühstück haben. Sie, als Eltern, können sicher sein, dass ich Sie darüber informiere, sollte das bei Ihrem Kind anders sein.

Problembesprechung:

Sollten Sie, als Eltern, Bedenken irgendwelcher Art haben, dann wenden Sie sich zuallererst an mich,  ihrer Tagesmutti.  Es ist nicht schön, wenn ich als Tagesmutti durch „Dritte“ z.B.  der Ansprechpartnerin bei der Stadtverwaltung oder dem Jugendamt erfahre, dass Sie sich um das Wohlergehen Ihres Kindes sorgen. Deswegen, sollte Ihre Erste Anlaufstelle immer die Tagesmutti sein. Wenn sich dann Bedenken oder Probleme nicht lösen lassen, was eigentlich nicht der Fall sein sollte, steht Ihnen noch immer der Weg an Dritte Personen offen.